59 neue Lehrer für die Zentralafrikanische Republik!

59 neue Lehrer für die Zentralafrikanische Republik!

In einer feierlichen Zeremonie haben in der der Kathedrale Notre Dame von Bangui, Hauptstadt der Zentralafrikanischen Republik, 59 frisch ausgebildete Assiszenzlehrkräfte des katholischen Schulverbunds "Ecoles Catholiques Associées de Centrafrique" (ECAC) ihre Diplome empfangen. Die 36 ​​Männer und 23 Frauen sind die ersten Teilnehmer eines speziellen ECAC-Ausbildungsprogramms.

Der Studiengang ist ein Projekt des Erzbischofs von Bangui, Dieudonné Kardinal Nzapalainga, und wird vom Jesuitenflüchtlingsdienst Zentralafrika (JRS-CAR) unterstützt. Projektleiterin Schwester Jacinthe Georgine Kizo wies darauf hin, dass diese Ausbildung  - sie begann vor vor sieben Monaten - darauf abzielt, die fünfzig geplanten Schulen der Erzdiözese binnen 5 Jahren mit qualifiziertem Personal auszustatten. Schon im Schuljahr 2017/18 werden zehn dieser Schulen den Betrieb aufnehmen.

Die gemeinsamen Bestrebungen von ECAC und JRS, finanziert von Spendern aus Deutschland und Italien, sind eine Reaktion auf die Krise des zentralafrikanischen Bildungssystems, seit 2013 Symptom schwerer gesellschaftlich-politischer Verwerfungen im Land. Die Absolventen wurden in Pädagogik, Psychologie, Berufsethik, Französisch, Mathematik und Religionspädagogik ausgebildet. Zehntausende Binnenvertriebene können, vor allem in den ländlichen Regionen des bügerkriegsgeplagten Lands, bald von den Schulprojekten profitieren.

 

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